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Ein Gastmahl

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Ein Gastmahl

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Tagung
Verkörperte Muße. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Leib und Muße des SFB Muße. Praktiken, Raumzeitlichkeit, Grenzen vom 13.–16. Oktober 2019 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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In den platonischen Dialogen, den wesentlichen Grundtexten abendländischer Philosophie, ist die Muße,
die das Gespräch ermöglicht und rahmt, ganz zentral.
Der wohl berühmteste Dialog etwa, das Gastmahl,
schildert eine Situation geselliger Muße,
in der leidenschaftlich über den Eros nachgedacht wird.
In der Wiedergabe eines fiktiven Gesprächs mit der Seherin Diotima entwickelt Sokrates eine Vorstellung des Eros als Triebkraft hinter allem Verlangen nach dem Schönen, Guten, Wahren. Damit liegt er dem körperlichen Verlangen ebenso zugrunde wie dem philosophischen Fragen und Suchen.
Das Gastmahl knüpft an diese Reflexionen an, transferiert diese mit internationalen Speisen,
einer Lesung, Performance sowie weiteren intellektuellen Appetithäppchen ins Hier und Jetzt.
– Wie lässt sich Muße im 21. Jahrhundert verkörpern?
Wie als gemeinschaftliches Erlebnis erfahrbar machen?





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Die Choreographin und Tänzerin Pilar Buira Ferre begleitet den Abend gemeinsam mit dem Musiker
Tilo Wachter und ihrem Ensemble vis à vie.

Julia Hagenberg, Leiterin der Abteilung Bildung und des open space der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, entfaltet Gedanken zur Gestaltung von Möglichkeitsräumen zur Begegnung, zum kreativen Schaffen und der inneren Einkehr an öffentlichen Orten
wie Kunst- und Bildungseinrichtungen.
Was kann es bedeuten, Muße-Orte zu kreieren?



Idee & Gestaltung des Abends:

Marion Mangelsdorf & Pilar Buira Ferre

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Beitragende

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Ferres, Pilar Buira
Choreografin, Tänzerin und Performerin. Geboren 1961 in Lleida, Spanien. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium Tarragona und am Konservatorium für Tanz und Theater in Valencia, an der Ecole International de Dance Rosella Hightower in Cannes, am C.I.D. Paris, am Centre de Dance in Buenos Aires und an der Folkwang Hochschule in Essen. Ihre Lehrer waren u.a. Aaron Osborne, Carolyn Carlson, Josef Nadja, Steve Patox, Maria Fux, Jean Cebron, Hans Zullig, Pina Bausch, Dominique Mercy, Malou Airaudo und Claude Coldy. Von 1990 bis 2003 war Pilar Buira Dozentin für Modernen Tanz und Choreografie an der Folkwangschule Essen 1996 bis 2003 war sie Tanzpädagogin und Choreografin bei Theater Total Bochum. 1999 hat sie den Kulturraum Rosenhof und 2018 das Ensemble vis à vie, eine Tanztheaterkompanie, deren Mitglieder über 40 sind, gegründet.

Hagenberg, Julia
Seit 2009 Leiterin der Abteilung Bildung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Studium der Klass. Philologie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Freien Universität Berlin. 1997 Assistenz im Bereich Corporate Communications, Salomon Guggenheim Museum, New York. 1997 – 2002 Assistentin der Künstlerin Katharina Grosse, Düsseldorf. 2002 – 2003 Wiss. Mitarbeiterin, Kunstmuseum Bonn. 2004 – 2009 Leiterin der Kunstvermittlung, Kunstmuseum Stuttgart. Lehraufträge an der PH Ludwigsburg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Hochschule Düsseldorf. Arbeitsschwerpunkte im Bereich partizipativer Projekte und an der Schnittstelle zwischen Kunstvermittlung und kuratorischer Praxis.

Masoud, Omar ist der Begründer von Masoud Catering, ein Unternehmen, das aus einem 9-monatigen Pilotprogramm Root Factory des Kreativparks Grünhof hervorgegangen ist und Menschen mit Fluchterfahrung dazu befähigt, sich selbständig zu machen.

Mangelsdorf, Marion, Dr.
Promovierte Kultursoziologin und seit 1998 Geschäftsführerin des Zentrums für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; seit 2017 widmet sie sich als wiss. Mitarbeiterin im SFB 1015 Muße der Begleitforschung zu Genderforschung, Transdisziplinarität und Verkörperung; seit 2017 Leiterin des BMBF-Verbundprojekts Gendering MINT digital – Open Science aktiv gestalten.

Wachter, Tilo
Musiker, Komponist, Sänger. In Müllheim-Baden geboren und aufgewachsen, führt ihn sein Studium Latin-Percussion ans Musikkonservatorium nach Rotterdam. Wenig später kann er sich als Trainer und musikalischer Leiter zahlreicher Performance-, Tanz- und Musikprojekte mit „Elan Wales“ und der „New York Dance Company“ etablieren. 1996 gründet er eine eigene Schule für Percussion-Performance.


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